Vierfacher Weltmeister: Bremer Florian Wellbrock schreibt Geschichte

Schwimmer Florian Wellbrock in einer deutschen Jacke hält eine Medaille und ein Maskottchen auf einem Podium bei den Weltmeisterschaften im Wassersport in Singapur 2025 hoch.

Vier Starts, viermal Gold – besser geht es nicht. Der Bremer Florian Wellbrock hat bei den Schwimm-Weltmeisterschaften im Freiwasser in Singapur Geschichte geschrieben und sich nach seinem verkorksten Olympia-Jahr eindrucksvoll zurückgemeldet. „Vier Goldmedaillen in vier Rennen – das ist unglaublich“, sagte Wellbrock, „damit habe ich absolut nicht gerechnet“. Mit Luna Albanese und Dimitri Kalistov konnten sich noch zwei weitere Bremer über einen Weltmeister-Titel freuen. Beide gewannen bei Jugend-Tanz-WM Latein in China den Titel. Der Landessportbund Bremen gratuliert allen drei Akteuren ganz herzlich zu ihren Erfolgen!

Für Florian Wellbrock verläuft die Schwimm-WM in Singapur bislang wie im Märchen – und die Wettbewerbe im Becken stehen erst noch bevor. Bei den Olympischen Spielen im vergangenen Jahr musste der damals amtierende Freiwasser-Olympiasieger ohne eine Medaille aus Paris abreisen. Nur ein Jahr später hat es der Bremer Ausnahmeschwimmer – der bereits Rücktrittsgedanken hegte – allen gezeigt.

Wellbrock holte mit der Staffel im Freiwasser Gold. Zuvor gelang ihm dieses Kunststück bereits über die 5 Kilometer und die 10 Kilometer sowie über die 3 Kilometer im Knockout-Sprint. Damit hat Wellbrock Geschichte geschrieben, denn noch nie hat ein Schwimmer oder eine Schwimmerin vier Freiwasser-Titel bei einer WM gewonnen.

WM-Titel zum Abschied aus der Juniorenklasse 

Für das Tanzpaar Luna Albanese und Dimitri Kalistov vom Grün-Gold-Club Bremen hat sich die lange Reise nach Asien ebenfalls gelohnt. Bei der Jugend- WM im chinesischen Wuxi wurden Albanese/Kalistov ihrer Favoritenrolle gegen 55 andere Tanz-Paare gerecht und sicherten sich den Titel. Mit ihrem WM-Erfolg verabschieden sich die beiden 18-Jährigen aus der Junioren-Altersklasse. Im Vorjahr hatten sie bei der WM noch den 3. Rang belegt.

Foto: Picture Alliance/LSB Sachsen-Anhalt

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