Rehabilitationssport

Engagiere dich für Gesundheit und Lebensqualität

Werde Teil des Rehasport-Netzwerks und unterstütze Menschen nach einer Krebserkrankung mit gezielten Bewegungsangeboten. Gemeinsam mit dem LSB Bremen und der Bremer Krebsgesellschaft förderst du aktive Nachsorge – direkt in deinem Verein.

Eine Gruppe älterer Menschen trainiert mit kleinen Hanteln in einer hellen Turnhalle. Eine Frau im Vordergrund lächelt, sie hält rosa Gewichte und hat ein Handtuch um den Hals.

Was ist Rehabilitationssport?

Rehabilitationssport (Rehasport) ist ein von Ärzt:innen verordnetes Gruppentraining, das speziell auf Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zugeschnitten ist. Ziel ist es, Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer und Koordination zu fördern – um Beschwerden zu verringern und den Alltag wieder leichter bewältigen zu können.

Teilnehmen können alle, die eine entsprechende ärztliche Verordnung besitzen. Die Kosten werden in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Für Vereine bietet der Rehasport eine wertvolle Möglichkeit, ihr Angebot um ein gesundheitsorientiertes Bewegungsprogramm zu erweitern, neue Mitglieder zu gewinnen und einen wichtigen Beitrag zur regionalen Gesundheitsförderung zu leisten.

Ob als Patient:in oder als Verein – Rehasport steht für qualifizierte Betreuung, gezielte Bewegung und gemeinsames Training in einer motivierenden Gemeinschaft.

Der Landessportbund Bremen (LSB Bremen) ist Träger der Rehabilitationssportangebote in der Krebsnachsorge.

Bremer Krebsgesellschaft

Die Bremer Krebsgesellschaft ist die Landesgesellschaft der Deutschen Krebsgesellschaft und engagiert sich für eine optimale Versorgung von Menschen mit einer Krebserkrankung in Bremen. Mit ihren wohnortnahen und vielfältigen Angeboten ist sie eine kompetente Anlaufstelle für Patient:innen, deren Angehörige, Interessierte sowie Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen.

Gemeinsam mit dem Landessportbund Bremen (LSB Bremen) und der Krebssportlotsin informiert die Bremer Krebsgesellschaft seit über 25 Jahren über die wichtige Rolle von Bewegung während und nach einer Krebserkrankung. Darüber hinaus unterstützt sie Sportvereine bei der Umsetzung entsprechender Angebote und fördert die Aus- und Fortbildung in diesem Bereich.

Welche Vorteile bietet Rehasport?

  • Neue Mitglieder gewinnen: Viele Teilnehmende bleiben nach dem Rehasport dabei und schließen Vereinsmitgliedschaften ab.

  • Breiteres Angebot: Rehasport erweitert das Portfolio und stärkt das Image des Vereins als gesundheitsorientierte Einrichtung.

  • Kooperationen mit Ärzt:innen & Krankenkassen: Dies erhöht die Sichtbarkeit des Vereins in der Region.

  • Finanzielle Unterstützung: Rehasport wird über die Krankenkassen abgerechnet – dadurch können Kosten für Übungsleiter:innen refinanziert werden.

  • Gemeinwohlorientierung: Der Verein trägt aktiv zur Gesundheitsförderung in der Gesellschaft bei.

Eine Gruppe von Menschen reicht sich in einem hell erleuchteten Raum die Hände und gibt sich die Hand.

Rehasport im Verein

Voraussetzungen

Voraussetzung für die Durchführung von Rehasportangeboten ist die Anerkennung durch Träger. Für die Krebsnachsorge ist dies der LSB Bremen. Der Verein benötigt neben der ausreichend qualifizierten Übungsleitung (ÜL-B in der Krebsnachsorge / Orthopädie) ein IK-Kennzeichen sowie eine Nicht-Mitgliederversicherung. Außerdem müssen die Räumlichkeiten den Vorgaben entsprechen (ca. 5qm/Teilnehmende) und ein Arzt/ eine Ärztin als Ansprechperson fungieren.

Abrechnung

Die Teilnahmegebühren für anerkannte Rehabilitationssportgruppen können nach § 44 SGB IX komplett von den Krankenkassen übernommen werden. Sofern die Teilnehmenden eine ärztliche Verordnung für Reha-Sport bekommen (Formblatt 56), können sie die Kursteilnahme abrechnen. Voraussetzung hierfür ist die Erfüllung der Kriterien, die mit nachfolgenden Antragsformularen garantiert wird. Eine weitere Voraussetzung ist die kostenlose Beantragung des Institutionskennzeichen (IK-Kennzeichen) zur Abrechnung mit Kostenträgern. Abgerechnet wird in der Regel über Abrechnungszentren wie z.B. DMRZ, azh oder AS Bremen mit den Krankenkassen oder der Deutschen Rentenversicherung. Die Vergütungssätze für die Krankheitsbilder sind festgelegt und werden durch die Träger der Rehasportangebote, wie z.B. der LSB verhandelt.

IK-Kennzeichen

Das Institutionskennzeichen (IK) ist ein eindeutiges Merkmal zur Abrechnung mit den Trägern der Sozialversicherung. Alle Vertragspartner, die für die Sozialversicherungsträger Leistungen erbringen, erhalten ein IK für die maschinelle Erledigung des Abrechnungsverfahrens und den Zahlungsverkehr. Die Beantragung ist kostenlos und erfolgt über die ARGE IK. Sie ist Voraussetzung für die Beantragung eines Rehasportangebotes.

Antragsformulare zur Anerkennung einer Krebsnachsorgegruppe

Möchtest du eine Krebsnachsorgegruppe in deinem Verein anbieten?
Hier stehen die Antragsformulare zur Verfügung, mit denen du die Anerkennung und Förderung deines Rehasportangebots beantragen kannst.

Antragsformular AN

Anerkennung als Leistungserbringer:innen

Antragsformular V

Angaben zu Anbieter:innen

Antragsformular AP

Datenschutz-erklärung der Ansprechpartner:innen

Antragsformular M

Angaben zu Ärzt:innen

Antragsformular ÜL

Angaben zum Übungsleiter:innen

Antragsformular VL

Antrag auf Verlängerung

Welche Förderung gibt es?

Die Bremer Krebsgesellschaft fördert die Neugründung einer Rehasportgruppe in der Krebsnachsorge mit bis zu 300,00 €. Förderfähig sind z.B. Werbemaßnahmen, die ersten drei Monate der ÜL- Aufwandsentschädigung sowie Sportmaterialien.

Umrissillustration von vier Händen, die sich in einer "High-Five"-Geste zusammenfinden, die Teamwork oder Feiern symbolisiert, auf einem hellgrauen Hintergrund.
Eine Gruppe von fünf Personen in Sportuniformen und ein Trainer stehen im Freien in einem Kreis, lächeln und klatschen, aus einem niedrigen Winkel gegen einen klaren Himmel betrachtet.

Du willst noch andere Rehasportkurse anbieten?

Wenn du Herzsportgruppen anbieten möchtest, wende dich gerne an den Landesverband Bremen für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen.

Für Angebote aus dem orthopädischen, neurologischen oder Inneren Krankheitsbildern steht der Behindertensportverband Bremen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Deine Ansprechperson zum Thema Rehabilitationssport

Daniel Fangmann mit kurzen braunen Haaren, Bart und Brille trägt eine schwarze Anzugsjacke über einem weißen Hemd und posiert vor einem schlichten hellblauen Hintergrund.

Daniel Fangmann

Moin, ich bin Daniel Fangmann und stehe dir als Ansprechpartner zum Thema Rehasport zur Verfügung. Bei Fragen oder Anliegen rund um das Thema Rehabilitationssport kannst du dich jederzeit gern an mich wenden.

Telefon: 0421-792 87 30
E-Mail: d.fangmann@lsb-bremen.de