
Toller Erfolg für den Bremer Sport-Club: Der Verein aus Bremen hat bei den „Sternen des Sports“ in Gold 2025 den beachtenswerten vierten Platz erreicht. Zuvor hatte der BSC mit seiner Initiative „Inklusiver Schwimmwettkampf Bremen-Cup“, begleitet von der Volksbank Bremen-Nord, auf Landesebene überzeugt und sich damit für das große Bundesfinale in Berlin qualifiziert. Neben der symbolischen Trophäe, die von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht wurde, erhält der Bremer SC für den vierten Platz ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.
„Inklusiver Schwimmwettkampf Bremen-Cup“
Der Bremer Sport-Club hat gemeinsam mit Special Olympics Bremen ein echtes Herzensprojekt auf die Beine gestellt: den Bremen-Cup 2025, den ersten inklusiven Schwimmwettkampf in der Region, bei dem Menschen mit und ohne geistige oder Mehrfachbehinderung gemeinsam an den Start gingen. Was ursprünglich als Erweiterung eines klassischen, nur für DSV-lizenzierte Athletinnen und Athleten offenen Wettkampfs geplant war, entwickelte sich zu einem ganz besonderen Ereignis voller Nähe, Respekt und echter Begegnung. Zwischen Starts und Staffelwechseln wurde nicht nur um Zeiten gekämpft, sondern auch gelacht, angefeuert und unterstützt – die Grenzen zwischen „Leistungssport“ und „Teilhabe“ verschwammen zugunsten eines Miteinanders.
Besonders bewegend: die Unified-Staffeln, in denen sich gemischte Teams spontan vor Ort fanden und gemeinsam an den Start gingen. Auch für viele Athletinnen und Athleten mit Behinderung war der sportliche Rahmen ein echter Motivationsschub, der sie zu persönlichen Höchstleistungen anspornte. „Mit dem Bremen-Cup haben wir nicht nur eine Lücke im Sportangebot geschlossen, sondern ein kraftvolles Zeichen für Inklusion und gelebte UN-Behindertenrechtskonvention im Sport gesetzt“, sagt Katrin Mühlenbruch vom BSC. Als bundesweit erstes Format dieser Art soll der Bremen-Cup keine einmalige Sache bleiben – der BSC möchte ihn dauerhaft im norddeutschen Wettkampfkalender verankern und andere Vereine zur Nachahmung inspirieren.
Die Turngemeinde Herford von 1860 feiert den Bundessieg
Die Entscheidung über den Bundessieg bei den „Sternen des Sports“ 2025 traf eine hochkarätig besetzte Expertenjury. Ihr gehörten unter anderem ehemalige Spitzensportlerinnen und heutige DOSB-Mitglieder, Sportjournalisten sowie Sportwissenschaftler an. Die Jury vergab den „Großen Stern des Sports“ in Gold 2025 sowie einen Siegerscheck über 10.000 Euro an die Turngemeinde Herford von 1860 aus Nordrhein-Westfalen mit der Initiative „Vereinsheld 2025 – Unsere Zukunft ist Ehrenamt“.
Seit 2004 wird gesellschaftliches Engagement von Sportvereinen belohnt
Der DOSB und die Volksbanken Raiffeisenbanken würdigen mit dem Wettbewerb „Sterne des Sports“ bereits seit dem Jahr 2004 außergewöhnliche gesellschaftliche Aktivitäten in Sportvereinen. Seither flossen tausenden Sportvereinen insgesamt mehr als 9,5 Millionen Euro an Fördermitteln zu. Zum 22. Mal wurden in diesem Jahr nachahmenswerte Initiativen aus Bereichen wie Bildung und Qualifikation, Digitalisierung, Demokratieförderung, Ehrenamtsförderung, Gesundheit und Prävention, Gleichstellung und Diversität, Integration und Inklusion, Kinder- und Jugendförderung, Klimaschutz sowie Vereinsmanagement und -entwicklung bei den „Sternen des Sports“ ausgezeichnet.




