Herausragendes gesellschaftliches Engagement sowie kreative Sportvereinsentwicklung werden am 26. Januar 2026 auf der ganz großen Bühne gewürdigt – und mittendrin ist auch der Bremer Sport-Club. Der Mehrspartenverein vertritt die Freie Hansestadt Bremen beim 22. Bundesfinale der „Sterne des Sports“, dem bedeutendsten Wettbewerb für den deutschen Vereinssport, initiiert durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gemeinsam mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken. 

Nachdem der BSC bereits im November auf Landesebene für seine Initiative „Inklusiver Schwimmwettkampf Bremen-Cup“ mit dem „Großen Stern des Sports“ in Silber ausgezeichnet wurde, hoffte er nun auf den Bundessieg und den „Großen Stern des Sports“ in Gold 2025 – sowie die Siegprämie in Höhe von 10.000 Euro. Bei der feierlichen Ehrung im Gebäude der DZ BANK in Berlin hoffen neben dem Bremer Sport-Club noch 16 weitere qualifizierte Vereine auf den „Großen Stern des Sports“ in Gold. Die Entscheidung über den Bundessieg bei diesem einzigartigen Wettbewerb, an dem jeder der rund 86.000 unter dem Dach des DOSB organisierten Sportvereine in Deutschland teilnehmen kann, trifft eine hochkarätig besetzte Expertenjury.

„Inklusiver Schwimmwettkampf Bremen-Cup“

Der Bremer Sport-Club hat gemeinsam mit Special Olympics Bremen ein echtes Herzensprojekt auf die Beine gestellt: den Bremen-Cup 2025, den ersten inklusiven Schwimmwettkampf in der Region, bei den Menschen mit und ohne geistige oder Mehrfachbehinderung gemeinsam an den Start gegangen. Was ursprünglich als Erweiterung eines klassischen, nur für DSV-lizenzierte Athletinnen und Athleten besonderen offenen Wettkampfs geplant war, entwickelte sich zu einem Ereignis ganz voller Nähe, Respekt und echter Begegnung. Zwischen Starts und Staffelwechseln wurde nicht nur um Zeiten gekämpft, sondern auch gelacht, angefeuert und unterstützt – die Grenzen zwischen „Leistungssport“ und „Teilhabe“ verschwammen zugunsten eines Miteinanders.

Besonders bewegt: die Unified-Staffeln, in denen sich gemischte Teams spontan vor Ort fanden und gemeinsam an den Start gingen. Auch für viele Athletinnen und Athleten mit Behinderung war der sportliche Rahmen ein echter Motivationsschub, der sie zu persönlichen Höchstleistungen anspornte. „Mit dem Bremen-Cup haben wir nicht nur eine Lücke im Sportangebot geschlossen, sondern ein kraftvolles Zeichen für Inklusion und gelebte UN-Behindertenrechtskonvention im Sport gesetzt“, sagt Katrin Mühlenbruch vom BSC. Als bundesweit erstes Format dieser Art soll der Bremen-Cup keine einmalige Sache bleiben – der BSC möchte ihn dauerhaft im norddeutschen Wettkampfkalender verankern und andere Vereine zur Nachahmung inspirieren.

„Barrieren abbauen, echte Gemeinschaft entstehen lassen“

Die Bewerbung des Bremer SC wird begleitet von der Volksbank Bremen-Nord. „Der inklusive Bremen-Cup des BSC zeigt, wie Sport Barrieren abbaut und echte Gemeinschaft entstehen lässt. Wenn Athletinnen und Athleten mit und ohne Behinderung gemeinsam an den Start gehen, wird Inklusion nicht nur gedacht, sondern gelebt – und genau dafür steht auch unsere genossenschaftliche Idee des Miteinanders“, sagt Jan Schotge, Vorstandsmitglied der Volksbank Bremen-Nord. „Dieses Projekt schließt eine wichtige Lücke im norddeutschen Sportangebot, setzt ein starkes Zeichen für Gleichberechtigung und ist ein Vorbild weit über Bremen hinaus. Wir sind stolz, den Bremer SC auf seinem Weg bei den ‚Sternen des Sports‘ zu begleiten und wünschen dem gesamten Team viel Erfolg und alles Gute beim Bundesfinale.“

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