
Vergangene Woche hat sich der Ausschuss Inklusion des Landessportbundes Bremen zum zweiten Mal getroffen. Zehn Vertreter:innen aus Bremen und Bremerhaven kamen im Sportschnack des LSB zusammen, um die nächsten Schritte für mehr Inklusion im Sport zu beraten.
Vertreten waren engagierte Personen
- von Special Olympics Bremen,
- dem Behindertensportverband Bremen,
- vom Amt für Menschen mit Behinderung Bremerhaven,
- des ATS Buntentor und
- der Lebenshilfe Bremen.
Nachdem beim ersten Treffen mögliche Themen für den Ausschuss gesammelt wurden, stand nun die Schwerpunktsetzung auf dem Programm. Zunächst wird das Thema Vernetzung vorangetrieben. Der Ausschuss möchte Akteur:innen aus der praktischen Inklusionsarbeit einbeziehen, bestehende Netzwerke sichtbar machen und prüfen, wie ein Vereins-Netzwerk nach dem Vorbild Bremerhavens auch in Bremen aufgebaut werden kann. Initiiert von Malte Schimmel vom Amt für Menschen mit Behinderung kommen dort regelmäßig vor allem Übungsleiter:innen zusammen, um sich fachlich auszutauschen und Fragen rund um inklusive Sportpraxis zu klären. Ziel des Ausschusses ist es, vor den Sommerferien 2026 ein erstes Netzwerktreffen in Bremen zu organisieren.
Als weiteres mögliches Schwerpunktthema sprach sich der Ausschuss dafür aus, künftig ein Modul zu „Inklusion im Sport“ in den Lizenzausbildungen des LSB zu verankern. Entsprechende Inhalte sollen sowohl in den Übungsleiter:innen-Ausbildungen als auch in den Vereinsmanager:innen-Seminaren und in den Maßnahmen für die Freiwilligendienste zu berücksichtigen. Gemeinsam mit den Kolleg:innen aus der Bildung und Jugendbildung soll der Prozess angestoßen werden.
Der Ausschuss Inklusion trifft sich im zweimonatigen Rhythmus. Das nächste Treffen findet Anfang Februar statt.




