Der Landessportbund Bremen hat eine Plakataktion ins Leben gerufen, die auf das Thema sexualisierte Gewalt im Sport sowie auf entsprechende Anlauf- und Beratungsstellen aufmerksam macht.
Auf dem Plakat, das von LSB-Präsidentin Eva Quante-Brandt und Geschäftsführer Thomas Kaessler vorgestellt wurde, sind verschiedene Kontaktmöglichkeiten für Hilfesuchende und betroffene Sportlerinnen und Sportler aufgeführt. Ziel der Initiative ist es, einen aktiven Beitrag zur Prävention von sexualisierter Gewalt im Sport zu leisten und ein deutliches Zeichen für ein sicheres Umfeld in den Bremer und Bremerhavener Sportstätten zu setzen.
Die Plakate wurden in Abstimmung mit dem Sportamt Bremen sowie den lokalen Schulbehörden produziert und werden zunächst in allen öffentlichen Sporthallen in Bremen und Bremerhaven ausgehängt. Betroffenen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen soll so der Zugang zu Hilfsangeboten erleichtert werden – ebenso wie Personen aus dem sportlichen Umfeld, die sich Sorgen machen oder einen Verdacht äußern möchten.
Der Slogan „Nein, es ist nicht okay“ steht auf dem Info-Plakat, das der Landessportbund Bremen (LSB) auch den Mitgliedsorganisationen zur Verfügung stellen will, die eigene Hallen betreiben. Als direkte Kontaktmöglichkeit für Hilfesuchende sind neben der zentralen Anlaufstelle „Safe Sport“ auch der Kinderschutzbund, der Weiße Ring sowie die LSB-Fachkraft für Prävention sexualisierter Gewalt, Lisa Gleis, aufgeführt.
Der LSB fordert mit der Plakataktion zum Hinschauen und Handeln auf. „Grenzverletzungen sind anzusprechen und aufzuklären. Vereinsverantwortliche schützen damit Ihre Mitglieder und Übungsleitenden. Entsprechende Schutzkonzepte sind ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Für den systematischen und flächendeckenden Ausbau und die Etablierung von verbindlichen Schutzkonzepten benötigt der LSB jedoch eine bessere finanzielle Ausstattung“, so LSB-Präsidentin Eva Quante-Brandt.




