
Der Landessportbund Bremen hat in der letzten Sitzung der staatlichen Deputation für Sport eine Rücknahme der im Haushaltsvollzug 2025 vorgesehenen Kürzungen des Sportetats gefordert. Die vorgesehenen Einsparungen in Höhe von insgesamt 1,4 Millionen Euro sind Teil der sogenannten globalen Minderausgaben, also geplanten Haushaltslücken, die nun durch Einsparungen oder Rücklagen von allen Ressorts ausgeglichen werden sollen. Das betrifft zahlreiche Bereiche des Sports: von der Sportstättenförderung, über den Leistungssport bis hin zu Programmen, die soziale Teilhabe ermöglichen.
Der Landessportbund Bremen hat in der letzten Sitzung der staatlichen Deputation für Sport eine Rücknahme der im Haushaltsvollzug 2025 vorgesehenen Kürzungen des Sportetats gefordert. Die vorgesehenen Einsparungen in Höhe von insgesamt 1,4 Millionen Euro sind Teil der sogenannten globalen Minderausgaben, also geplanten Haushaltslücken, die nun durch Einsparungen oder Rücklagen von allen Ressorts ausgeglichen werden sollen. Das betrifft zahlreiche Bereiche des Sports: von der Sportstättenförderung, über den Leistungssport bis hin zu Programmen, die soziale Teilhabe ermöglichen.
Die Kürzungen treffen den organisierten Sport in einer Zeit, in der Bewegung, Gesundheit und Gemeinschaft wichtiger sind denn je. Projekte wie „Stopp der Jugendgewalt“ oder „Kids in die Clubs“, die Kindern und Jugendlichen den Zugang zum Vereinssport ermöglichen, verdeutlichen, wie entscheidend solche Förderungen für Teilhabe und Chancengleichheit sind. Kürzungen im Unterhalt und der Sanierung von Sportstätten in Höhe von ca. 300.000 Euro sind angesichts des Zustandes vieler bremischer Sportanlagen fatal. Wenn an dieser Stelle Mittel fehlen, hat das unmittelbare Auswirkungen auf Menschen und Vereine.
Weniger Mittel für den Leistungssport
Kürzungen im Bereich Leistungssport, wo der LSB gerade mühsam eine Förderung für den im Land Bremen so starken nichtolympischen Leistungssport erkämpft hat, sind nicht hinnehmbar. Zumal die Haushaltsplanungen der kommenden zwei Jahre bereits eine Kürzung von 15 Prozent gegenüber den Mitteln für 2025 bedeuten.
Der LSB fordert von den politischen Verantwortlichen, den Sport als unverzichtbaren Teil des gesellschaftlichen Miteinanders zu verstehen und ihn auch in schwierigen Haushaltslagen zu stärken – und nicht zu schwächen. Denn alle Kürzungen werden den Sport in seiner gesellschaftlichen Wirkung beeinträchtigen.
Hansewasserbad: LSB fordert adäquate Ersatzflächen
In der jüngsten Deputationssitzung hat Eva Quante-Brandt, Präsidentin des Landessportbundes, im Zuge der Diskussionen um eine Schließung des Hansewasserbades darüber hinaus gefordert, dass vor einer möglichen Schließung des Bades adäquate Ersatz-Wasserflächen für die Nutzer:innen, insbesondere die Vereine und den LSB bereitgestellt werden müssen.




