
Der Landessportbund Bremen sieht einen unverzichtbaren Bedarf für das im Rahmenplan „Rennbahngelände“ vorgesehene Sportareal in der Vahr. Gemeinsam mit den Sportfachverbänden und beteiligten Akteuren vor Ort setzt sich der LSB Bremen für eine Realisierung mit Investoren durch ein Public-Private-Partnership-Modell ein.
„Der Sport muss in der Stadtentwicklung von vornherein mitgedacht werden“, fordert LSB-Präsidentin Eva Quante-Brandt. Im Beteiligungsverfahren wurden für die Sportfläche eine Bezirkssportanlage, offene Sportangebote und eine Multifunktionshalle definiert. Gemeinsam mit den Sportverbänden, Vereinen und dem Sportgarten wurde ein konkretes Anforderungsprofil für die Ausgestaltung der Sportstätten aufgestellt. Auf dieser Basis werden weiterführende Gespräche mit potenziellen privaten und öffentlichen Partnern geführt.
Flächen werden für den Breiten- und Leistungssport benötigt
„Unsere Gespräche mit den Beteiligten haben uns bestärkt, dass die Sportflächen für offene Sportangebote, den Breitensport aber auch für den Leistungssport gebraucht werden“ bekräftigt Vizepräsident Jens Steinmann. Es fehlt in Bremen weiterhin an einer Sporthalle mit einer Zuschauerkapazität von bis zu 2.500 Zuschauern für große Sportveranstaltungen und überregionale Events.
Die im Rahmen des Beteiligungsverfahrens aufgestellten Rahmenbedingungen für das Sportareal werden durch eine breite Front an Zustimmung aus dem Sport und der Gesellschaft getragen und bestätigen die Notwendigkeit, die Planungen voranzutreiben und nach gemeinsamen, intelligenten Lösungen für eine Umsetzung zu suchen.
Pläne müssen bestmöglich realisiert werden
„Bei den weiteren Beschlussfassungen der politisch Verantwortlichen erwartet der Landessportbund im Einklang mit allen Akteuren, die sich für eine zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung des Rennbahngeländes einsetzen, dass die gemeinsam erarbeiteten Notwendigkeiten bestmöglich realisiert und nicht als wünschenswert bzw. unrealistisch in eine unabsehbare Zukunft verschoben werden“, so Eva Quante-Brandt.




