
Der Landessportbund Bremen bedauert das Ergebnis des Hamburger Olympiareferendums, bei dem sich 54,9 Prozent der Abstimmenden gegen eine Bewerbung Hamburgs für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 ausgesprochen haben. Aus Sicht des LSB ist das Nein zur Hamburger Olympia-Bewerbung eine verpasste Chance für den gesamten Norden Deutschlands.
Die Strahlkraft Olympischer und Paralympischer Spiele hätte weit über Hamburg hinaus positive Impulse für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen können. Insbesondere für den Breiten- und Spitzensport in Norddeutschland wäre eine erfolgreiche Bewerbung ein bedeutender Entwicklungsschub gewesen.
LSB-Präsidentin Eva Quante-Brandt: „Wir respektieren selbstverständlich die Entscheidung der Hamburgerinnen und Hamburger. Gleichzeitig bedauern wir das Ergebnis sehr. Olympische und Paralympische Spiele im Norden hätten eine einmalige Gelegenheit geboten, nachhaltige Investitionen anzustoßen, den Sport auf allen Ebenen zu stärken und unsere Region national wie international sichtbar zu machen. Für den gesamten Norden wäre dies ein Gewinn gewesen – nicht nur, aber insbesondere für den Sport.“
Der Landessportbund Bremen bedankt sich ausdrücklich für das große Engagement in Hamburg. Besonders den Mitarbeitenden des Hamburger Sportbundes gilt der Dank für ihren unermüdlichen Einsatz sowie die Leidenschaft und Überzeugung, mit der sie für die Idee Olympischer und Paralympischer Spiele in Norddeutschland geworben haben.
Blick richtet sich nach vorn
Trotz der Enttäuschung richtet der organisierte Sport in Bremen den Blick nach vorn. Deutschland verfügt mit Berlin, München und Nordrhein-Westfalen weiterhin über drei starke Bewerberregionen mit überzeugenden Konzepten. Es besteht die berechtigte Hoffnung, dass Deutschland im weiteren Bewerbungsverfahren auf internationaler Ebene erfolgreich sein wird und die Chance erhält, Olympische und Paralympische Spiele in die Bundesrepublik zu holen.




