Das Präsidium des Landessportbundes Bremen (LSB) hat seine diesjährige Klausurtagung abgehalten. Ein Schwerpunkt der Tagung war die geplante Einrichtung eines neuen Ausschusses für Inklusion. Mit dieser Initiative unterstreicht der Landessportbund die nachhaltige und langfristige Bedeutung von Inklusion im Bremer Sport. Der Ausschuss soll dazu beitragen, dass inklusiver Sport stärker in die Vereinsarbeit eingebaut wird und dass Menschen mit Behinderung noch gezielter in die Sportvereine integriert werden können. Der Landessportbund Bremen sieht die Inklusion als eines der zentralen Zukunftsthemen und will mit dem Ausschuss eine Plattform schaffen, um in diesem Bereich noch zielgerichteter mit den Fachverbänden Behinderten Sportverband Bremen, Special Olympics Bremen und dem Gehörlosenverband zusammenzuarbeiten.
Ebenfalls thematisiert wurde der Safe-Sport-Code, der eine grundlegende Weiterentwicklung im Bereich des Kinderschutzes und der Gewalt-Prävention im Sport darstellt. Der Landessportbund wird in den kommenden Monaten ein umfassendes Projekt zur Einführung des Safe-Sport-Codes starten. Durch eine Vereinfachung und Fokussierung auf standardisierte Grundthemen sollen Schutzkonzepte für Sportvereine leichter zugänglich und umsetzbar gemacht werden.
Zusätzlich wurde die Notwendigkeit einer weiteren Personalstelle beim Landessportbund mit dem Schwerpunkt Prävention sexualisierter Gewalt im Sport betont, um besonders kleinere Sportvereine, die ausschließlich ehrenamtlich aufgestellt sind, bei der Umsetzung entsprechender Schutzmaßnahmen zu unterstützen. Als Sofortaktion plant der LSB den Aushang von Info-Plakaten mit Erstanlaufadressen in allen Sportstätten in Bremen und Bremerhaven.
Vereinsberatung bleibt wichtiger Bestandteil
Auch der Bereich der Vereinsberatung bleibt ein zentrales Anliegen des Landessportbundes Bremen. Die Forderung nach einer Vereinsberatungsstelle beim LSB wurde bekräftigt, um Sportvereine gezielt in ihrer Entwicklung und bei der Bewältigung administrativer und struktureller Herausforderungen zu unterstützen. Die Beratung soll sicherstellen, dass die Vereine eine kompetente Beratung und bedarfsgerechte Unterstützung erhalten.
In den weiteren Beratungen wurde auch die Neuausrichtung der Bremer Sportjugend erörtert. In verschiedenen Workshops sollen zunächst Schwerpunkt-Themen diskutiert werden, die die Bremer Sportjugend in Zukunft bewegen will.
Darüber hinaus plant der Landessportbund Bremen, seine Öffentlichkeitsarbeit neu auszurichten. Ein wichtiges Projekt in diesem Zusammenhang ist die Neugestaltung der LSB-Webseite, die ein zentraler Bestandteil der Kommunikation mit den Vereinen, Ehrenamtlichen und der Öffentlichkeit ist. Unter dem Motto „Wir stärken dir den Rücken“ will der Landessportbund künftig noch stärker als Dienstleister für die Sportvereine und Ehrenamtlichen in Bremen und Bremerhaven auftreten. Im Zuge der Auflösung des Kreissportbundes Bremen-Stadt wird zudem das Bremer Sport TV in die Öffentlichkeitsarbeit des Landessportbundes integriert.
„Wir blicken auf eine produktive Klausurtagung zurück. Der Landessportbund Bremen wird weiterhin konsequent daran arbeiten, die Sportvereine und Fachverbände bei ihrer Arbeit bestmöglich zu unterstützen“, so LSB-Präsidentin Eva Quante-Brandt. Dabei setze der Landessportbund weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsorganisationen, um den Sport im Land Bremen zu stärken und zukunftssicher zu machen.




