Es ist noch gar nicht lange her, da musste Rollstuhlrugby-Nationalspielerin Mascha Mosel darum bangen, ihre Karriere fortsetzen zu können. Der frischgebackenen Bremer Behindertensportlerin des Jahres fehlte das Geld, um sich ein dringend benötigtes behindertengerechtes Auto anschaffen zu können, mit dem sie zum Training nach Achim und Hannover fahren kann. Doch jetzt freut sie die 21-Jährige über ein Happy-End: Dank einer bei der Sportgala der Sportstiftung Bremen ins Leben gerufenen Spendenaktion sind mittlerweile über 42.000 Euro zusammengekommen. Mascha Mosel hofft, ihr umgerüstetes Fahrzeug bereits im April in Empfang nehmen zu können.

„Es ist wirklich unglaublich.Mir wurde gesagt, dass mein Spendenziel bei 100 Prozent ist. Ich konnte es gar nicht glauben“, so Mosel. Die 21-jährige Bremer Para-Sportlerin ist überglücklich und erleichtert. „Über 630 Menschen haben insgesamt gespendet, das ist eine unfassbare Zahl und ich bin jedem Einzelnen so dankbar. Ihr habt mir so viel Freiheit geschenkt“, kann die sympathische Bremerin ihr Glück kaum fassen.
Anfang März, als sie bei der Bremer Sportgala im GOP Varieté zu Bremens Behindertensportlerin des Jahres gekürt wurde, kam ein spontaner Spendenaufruf ins Rollen, der immerhin schon die Hälfte der benötigten 27.000 Euro abdeckte. Doch damit nicht genug: Mittlerweile wurde das Spendenziel mehr als übertroffen: Bis zum 28. März waren bereits 42.553 Euro für Mosel zusammengekommen. Die Rollstuhlrugby-Nationalspielerin hofft jetzt, dass sie mit ihrem neuen, umgebauten Vehikel bereits Ende April selbstständig zur Europameisterschaft nach Den Haag fahren kann.
Foto: Drescher Events




