
Der Landessportbund Bremen erneuert im Zuge der Diskussionen um das Hansewasserbad seine Forderung, dass vor einer Schließung des Bades in jedem Fall adäquate Ersatz-Wasserflächen für die Nutzer:innen – insbesondere die betroffenen Vereine und den LSB – bereitgestellt werden müssen.
Weil das Hansewasserbad laut des neuen Bäderkonzepts Ende Juni geschlossen werden soll und auch die Fortführung des Unibads bis zur Eröffnung des neuen Westbads noch nicht gesichert ist, drohen den Schwimm- und Wassersportvereinen in Bremen massive Einschnitte bei den verfügbaren Wasserflächen. Die Schließung würde auch die Integrationsarbeit des Landessportbundes beeinträchtigen, da im Hansewasserbad Schwimmkurse für Frauen mit Migrationshintergrund stattfinden.
Brief an die politischen Verantwortlichen und die Bremer Bäder
Der Landessportbund und die beteiligten Verbände sind sich einig darin, dass das Hansewasser-Bad nicht geschlossen werden darf, solange für die Betroffenen keine Alternativen zur Verfügung stehen – wie z.B. das Bremer Südbad. Ihren Standpunkt haben der LSB, der Landesschwimmverband, der DLRG Landesverband Bremen, der Landestauchsportverband Bremen und Landes-Kanu-Verband Bremen unter anderem in einem gemeinsamen Brief an die politischen Verantwortlichen und die Bremer Bäder bekräftigt.
Online-Petition zum Erhalt des Schwimmbads
Der Bremer Sport-Club hat darüber hinaus bereits im vergangenen Jahr eine Online-Petition gestartet, um das Hansewasserbad am Bremer Weserstadion zu retten. Am 13. Februar wird sich der Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft mit der Petition beschäftigen.




