Beim „LeaveNoOneBehind“-Fußballturnier des Landessportbundes Bremen (LSB) wurde die Bezirkssportanlage in Bremen-Blockdiek zu einem lebendigen Treffpunkt für Sport, Gemeinschaft und gelebte Vielfalt. Insgesamt zehn Teams sowie rund 100 Teilnehmende und Zuschauer*innen sorgten für eine mitreißende Atmosphäre, bei der nicht nur sportlicher Ehrgeiz, sondern vor allem Fairplay, Respekt und Zusammenhalt im Mittelpunkt standen.

Ein besonderes Zeichen für diese Werte setzte das Team „Los Atzos die Brema“: Obwohl es mit dem Fairplay Award ausgezeichnet wurde, übergab es den Pokal in einer beeindruckenden Geste an den punktbesten Turniersieger „FC Mamou“. Damit wurde der Gedanke von Fairness und Gemeinschaft auf eindrucksvolle Weise unterstrichen.

Ihren Ursprung haben die Turniere unter dem Motto „LeaveNoOneBehind“ im Netzwerk „Willkommen im Fußball“, welches 2020 vom LSB-Projekt „Vielfalt im Sportverein“ und Bremer Fußballvereinen, die sich besonders in der Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen engagieren, gegründet wurde. Inzwischen wird das Turnier von den Kolleg*innen aus dem LSB-Integrationsprojekt „Sport gegen Gewalt, Intoleranz und Rassismus“ mitorganisiert und durchgeführt.

Ziel der Veranstaltung war es, ein offenes Fußballturnier für alle zu schaffen und die kulturelle Vielfalt durch sportliche Begegnungen erlebbar zu machen. Mit dem Schriftzug „BREMEN HÄLT ZUSAMMEN“ auf der Rückseite der farblich schönen Shirts wollen die Veranstalter und Aktiven zum Ausdruck bringen, dass die Demokratie Vielfalt braucht und der organisierte Bremer Sport sich klar gegen menschenfeindliche und rechte Machenschaften positioniert.

Bereits während des Fußballturniers sorgte der DJ Elias mit seinen Beats für eine besondere Atmosphäre auf dem Platz. Im Anschluss wurde im Jugendtreff Blockdiek der Bremer Sportjugend weitergefeiert: Ein Catering-Service versorgte die Gäste mit leckerem Essen, während Musik und Tanz für einen ausgelassenen Ausklang eines rundum gelungenen Tages sorgten.

Perspektivisch könnten sich die Veranstalter*innen auch eine Beteiligung von Teams aus dem Bereich Inklusion, der queeren Community und auch Flinta*-Teams sehr gut vorstellen.

Der Dank der Organisatoren aus den Projekten „Vielfalt im Sportverein“ und „Sport gegen Gewalt, Intoleranz und Rassismus“ gilt allen Mitwirkenden, Helfern und Aktiven von „LeaveNoOneBehind“, insbesondere auch der Spielleitung und den Schiedsrichtern sowie dem Jugendtreff Blockdiek.

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