
Bei wechselhaftem Wetter mit Sonne, Regen und kräftigem Wind hat am 16. Mai 2026 die 32. Weser-Tidenrallye stattgefunden. Rund 300 Wassersportler:innen gingen auf der Weser an den Start – organisiert vom Landes-Kanu-Verband Bremen (LKV). Die besondere Veranstaltung findet alle zwei Jahre statt und führt die Teilnehmenden mithilfe des Flutstroms flussaufwärts gegen die eigentliche Strömungsrichtung der Weser.
Start in Nordenham und anspruchsvolle Bedingungen auf der Strecke
Früh am Morgen trafen sich die Sportler:innen beim Wassersportverein Nordenham, bevor pünktlich um 9.30 Uhr der Startschuss fiel. Unterwegs waren Einer- und Zweier-Kajaks, Outrigger, Ruderboote sowie ein SUP – begleitet von zahlreichen Motorbooten der Wassersportvereine, der DLRG und der Wasserschutzpolizei, die für Sicherheit auf der Strecke sorgten.
Gleich zu Beginn machte der starke Gegenwind die Bedingungen anspruchsvoll, sodass sich das Feld schnell auseinanderzog. Auch Schiffsverkehr, Fährverbindungen und die besondere Tide auf der Weser stellten zusätzliche Herausforderungen dar.
Inklusive Gruppe erfolgreich im Feld unterwegs
Ein besonderes Zeichen setzte auch in diesem Jahr wieder eine inklusive Paddelgruppe des Wassersportvereins Sinzig. Die Gruppe erreichte gemeinsam das Silberziel in Rönnebeck und meisterte die Strecke trotz herausfordernder Bedingungen erfolgreich. Damit wurde einmal mehr sichtbar, wie inklusiver Wassersport auch bei großen Regatten selbstverständlich mitgedacht und gelebt wird.
Ziele in Rönnebeck und Lesum – und viel Teamgeist an Land
Nach rund 33 Kilometern erreichten die ersten Boote das Silberziel beim Kanu-Club Rönnebeck, das Goldziel lag nach 44 Kilometern beim TURA Bremen in Lesum. Dort kamen die letzten Teilnehmenden rund zweieinhalb Stunden später an.
Auch das Rahmenprogramm wurde gut angenommen: Bereits vor der eigentlichen Rallye waren Gruppen mehrere Tage auf der Weser unterwegs, übernachteten unter anderem auf dem Harriersand und schlossen sich unterwegs weiteren Paddler:innen an.
Starke Organisation und positive Bilanz
Für besondere Herausforderungen sorgten neben Wind und Kälte auch Tide und Schiffsverkehr, unter anderem beim Passieren des Lesumsperrwerks.
Am Ende zog das Organisationsteam eine durchweg positive Bilanz: Alle Beteiligten kamen sicher ins Ziel, Kenterungen gab es nicht. Besonders hervorgehoben wurde der starke Zusammenhalt auf und neben dem Wasser sowie die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten und Sicherungskräfte. Auch LKV-Präsidentin Frauke Meyer dankte allen Helfer:innen und beteiligten Vereinen sowie der DLRG und Wasserschutzpolizei für die Unterstützung bei der Durchführung der Veranstaltung.




