Der Landessportbund Bremen (LSB) zeigt sich angesichts der jüngsten Entwicklungen rund um das Bremer Westbad besorgt. Die Bremer Bäder GmbH hatte am Dienstag mitgeteilt, dass die geplante Wiedereröffnung des Westbades nicht wie vorgesehen am 1. Februar 2026 stattfinden kann.

Nahaufnahme eines blauen Schwimmbad-Startblocks mit der Nummer 3, neben klarem Wasser und Bahnmarkierungen.

Grund sind gravierende Mängel am Innenputz, die im Zuge der Sanierungsarbeiten festgestellt wurden. Die Bauzeit verlängert sich dadurch um mindestens drei Monate.

Angesichts der mehrmonatigen Verzögerung bei der Fertigstellung des Westbades fordert der Landessportbund, dass das Bremer Unibad über die ursprünglich bis Februar 2026 befristete Laufzeit hinaus geöffnet bleiben muss. „Die Verzögerungen beim Westbad dürfen nicht zu Lasten der Vereine gehen, die ohnehin schon mit begrenzten Wasserflächen- und Zeiten zu kämpfen haben. Das Unibad muss so lange weiterbetrieben werden, bis das Westbad vollumfänglich für den Schwimm- und Schulsport zur Verfügung steht“, so LSB-Präsidentin Eva Quante-Brandt.

Die Bremer Bäder GmbH versucht nach eigenen Angaben, die Verzögerungen bei der Fertigstellung des Westbades bestmöglich abzufedern. „Wir prüfen, ob Teilbereiche wie die Kursbecken dennoch früher in Betrieb genommen werden können“, sagt Uwe Siefke, Technischer Leiter des Unternehmens. Besonders betroffen von der Verzögerung der Fertigstellung ist das Schul- und Vereinsschwimmen. Hier soll ein Notfallplan greifen. Geplant sind unter anderem Gespräche mit der Universität Bremen, um die vom LSB Bremen geforderte Nutzungsdauer des Unibads übergangsweise zu verlängern.

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