Der Landessportbund Bremen und die badnutzenden Fachverbände haben im Zuge der Diskussionen um die im Raum stehende Schließung des Hansewasserbades erneut bekräftigt, dass vor einer Schließung des Bades in jedem Fall adäquate Ersatz-Wasserflächen für die Nutzer:innen, insbesondere die betroffenen Vereine und den LSB bereitgestellt werden müssen. Das Hansewasserbad hat für die Integrations-Arbeit des Landessportbundes einen besonderen Stellenwert, weil dort unter anderem Schwimmkurse für Frauen mit Migrationshintergrund stattfinden.
Weil das Hansewasserbad im kommenden Jahr geschlossen werden soll und auch die Fortführung des Bremer Unibads (zumindest bis zur Eröffnung des neuen Westbads) alles andere als gesichert ist, drohen den Schwimm- und Wassersportvereinen massive Einschnitte bei den verfügbaren Wasserflächen. Der Landessportbund und die beteiligten Verbände sind sich einig, dass das Hansewasser-Bad darf nicht geschlossen werden, solange es keine Alternativen gibt. Dies haben der LSB, der Landesschwimmverband, der DLRG Landesverband Bremen, der Landestauchsportverband Bremen und Landes-Kanu-Verband Bremen in einem gemeinsamen Brief an die politischen Verantwortlichen und die Bremer Bäder noch einmal bekräftigt.




