Zweiter Aktionstag Sport und Krebs
Sport ist erwiesenermaßen eine wirksame Unterstützung in der Krebsbehandlung.
Sportliche Betätigung verbessert die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten.
Bereits seit über 25 Jahren engagieren sich der Landessportbund Bremen e. V. und die Bremer Krebsgesellschaft e. V. gemeinsam für die Etablierung und den Ausbau wohnortnaher Krebssportgruppen in den Sportvereinen.

Zum 2. Krebssporttag in Bremen am 23. April 2016 suchen wir Sportvereine in Bremen, Bremen-Nord und Bremerhaven, die ihre Türen an diesem Tag für Interessierte öffnen und ihre Sportangebote präsentieren. Ziel ist es, Menschen mit und ohne Krebs sowie deren Familien zu motivieren, an diesem Krebssporttag in Ihrem Verein teilzunehmen und für Krebssportgruppen zu werben.
Ihr Verein kann dabei eine entscheidende Rolle spielen. Veranstalten auch Sie einen Aktionstag „Sport und Krebs“!
Wir unterstützen Ihren Verein mit:
    • Einer Förderung in Höhe von 250 Euro,
    • Plakaten zum Aktionstag mit Ihrem Vereinslogo,
    • Einer individualisierten Broschüre mit Ihrem Programm und Ihrem Vereinslogo,
    • Einem Startpaket für den Aktionstag mit Banner, Luftballons und tollen Give-aways.


Sie erhalten die Unterstützung, wenn Sie folgende drei Schritte beachten:

Schritt 1

    • Planen Sie ein attraktives Programm für Ihren Krebssport-Aktionstag. Nutzen Sie die vielfältigen Bewegungsangebote Ihres Vereins, um die Besucherinnen und Besucher schnuppern zu lassen.
    • Melden Sie Ihren Aktionstag über das Formular bis zum 20. Dezember 2015 bei uns an und profitieren Sie von der Förderung in Höhe von 250 Euro.
    • Senden Sie uns das Programm Ihres Aktionstags und Ihr Vereinslogo bis zum 15. Januar 2016. Wir kümmern uns um die Werbemittel.

Schritt 2

    • Werben Sie mit den zur Verfügung gestellten Plakaten und Foldern.
    • Wir bieten Ihnen eine breite Öffentlichkeitsarbeit. Alle teilnehmenden Vereine werden in einem gemeinsamen Pressetext im Rahmen der Krebsinformationstage in regionalen Medien erwähnt.

Schritt 3

    • Öffnen Sie Ihre Türen für den Aktionstag am 23. April 2016.
    • Zeigen Sie, was Ihr Verein krebsbetroffenen Menschen bietet.
    • Gestalten Sie Ihren Aktionstag möglichst bunt mit vielen Attraktionen (z. B. Kinderschminken, Schnupperangeboten, Info-Ständen). Zur Unterstützung enthält Ihr Startpaket:
      • einen großen Textilbanner zum Krebssporttag,
      • Luftballons, farblich passend zum Krebssporttag,
      • attraktive Give-aways für Ihre Besucher.

    • Dokumentieren Sie Ihre Veranstaltung mit Fotos und einem kurzen Bericht für eigene Zwecke oder für die Öffentlichkeitsarbeit.


Bisher dabei:

TuS Komet Arsten
TuS Huchting
SV Werder Bremen e.V.
TV Eiche Horn
Impuls e.V.
SFL Bremerhaven
ATS Buntentor
Skip Rehasport e.V.
Senatorin Anja Stahmann übernimmt Schirmherrschaft
Wir freuen uns, dass die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport Anja Stahmann die Schirmherrschaft der Veranstaltung am 23.04.2016 übernimmt. Im Rahmen der Schirmherrschaft übernimmt Senatorin Anja Stahmann die Eröffnung.

Bremen

Wann: 23.04.2016, 11 Uhr
Wo: Bismarck-Denkmal am Bremer Dom

Nach der Eröffnung schwingen sich die Vereinsvertreter auf Ihre Fahrräder und fahren zu ihren Vereinen, um dort den Tag zu eröffnen oder den bereits begonnen Angeboten beizuwohnen. Die Programme reichen von aktiven Bewegungsangeboten, über Beratung bis hin zu spannenden Vorträgen
In Bremerhaven übernimmt die Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Lückert die Eröffnung des Bremer Krebssportaktionstag und eröffnet um 10 Uhr in der SFL Sportstätte das Programm.

Bremerhaven

Wann: 23.04.2016, 10 Uhr
Wo: SFL Sportstätte

Haben Sie Interesse? Dann schauen Sie doch einfach in Bremen und Bremerhaven bei den teilnehmenden Vereinen vorbei. Wir freuen uns auf Sie!
Zweiter Aktionstag Sport und Krebs
  


Am 23.04.2016 fand der zweite Bremer Aktionstag "Krebs und Sport" in Bremen und Bremerhaven statt. Gemeinsam mit der Bremer Krebsgesellschaft und dem Landessportbund Bremen veranstalteten der TuS Komet Arsten, TuS Huchting, SV Werder Bremen, TV Eiche Horn, impuls e.V., ATS Buntentor, Skip Rehasport und SFL Bremerhaven diesen "Sport-Aktiv"-Tag. Die teilnehmenden Vereine präsentierten zwischen 10 und 14 Uhr ihre Angebote und Räumlichkeiten und öffneten sich für Menschen mit Krebserkrankungen. Alle teilnehmenden Vereine bieten zusätzlich den von Krankenkassen und der Deutschen Rentenversicherung übernommenen Sport in der Krebsnachsorge an. Um 11 Uhr begrüßten Andreas Vroom, Präsident des Landessportbundes Bremen, und – in Vertretung der aus familiären Gründen verhinderten Senatorin Anja Stahmann - Jan Fries, Staatsrat für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, beim Bismarck-Denkmal am Bremer Dom eine Reihe von Vereinsvertreter/innen, die in ihren Vereinsfarben und mit ihren Rädern auf den Startschuss warteten. Andreas Vroom und Jan Fries würdigten die Arbeit des organisierten Sports in der Krebsnachsorge und gaben zusammen mit einer Startklappe den formellen „Startschuss“ zum zweiten Aktionstag "Krebs und Sport" in Bremen und Bremerhaven, woraufhin sich alle Teilnehmer/innen auf den Weg in ihre Vereine machten. Dabei stand neben dem Krebssport der Sport allgemein im Zentrum. Der TuS Komet Arsten bot das Gymnastik- und das Deutsche Sportabzeichen an und beim ATS Buntentor konnten Kinder eine Bewegungslandschaft erkunden, während die Eltern Pilates oder das freie Training in Anspruch nehmen konnten. Neben den sportlichen Angeboten gab es in vielen Vereinen auch Beratungen und Informationen für (betroffene) Interessierte. Seit mehr als 25 Jahren gibt es nun schon in Bremen Krebssportgruppen, die in der Nachsorge für Krebserkrankte eine zentrale Rolle spielen. Dass Sport bei der Heilung der Krankheit und bei der Linderung der Folgen von Chemotherapien eine zentrale und vor allem positive Rolle spielt, ist wissenschaftlich bereits belegt. Ärzte können Rehasport in der Krebsnachsorge verschreiben (52x in 1,5 Jahren). Durch die Kooperation zwischen dem Landessportbund Bremen und der Bremer Krebsgesellschaft gibt es eine starke Schnittstelle, die erkrankten Personen die Möglichkeit gibt, ein Sportangebot für sich zu entdecken. Wichtig ist jedoch, dass der Sport in den Köpfen der Menschen bleibt, sowohl präventiv als auch rehabilitativ. Mit dem Krebssportaktionstag soll die Öffentlichkeit für den Krebssport gewonnen werden. Sportvereine bieten mit kompetent ausgebildeten Übungsleiter/innen spezielle Angebote für die Zielgruppe der Erkrankten an. Mehr als in anderen Sportgruppen stehen hier Ängste, Verluste oder auch Todesfälle im Vordergrund. Neben der eigentlichen aktiven „Bewegungszeit“ bieten viele Vereine noch Gesprächsrunden an, um die Krankheit aufzuarbeiten. Dabei sind die ehrenamtlichen Übungsleiter/innen wichtige Bezugspersonen, die eine hervorragende Arbeit leisten. Auch außerplanmäßige Aktivitäten wie das Sportabzeichen werden von erkrankten Personen abgelegt. Es zeigt, dass die Rehasportgruppen den betroffenen Menschen einen Halt geben können.
Zweiter Bremer Krebssporttag aus Sicht der Betroffenen

Vereine präsentieren ihre Angebote



Der Aktionstag spricht sowohl an Krebs erkrankte Personen, sowie deren Angehörige an. Die Krankheit beeinflusst die physischen, psychischen und sozialen Bereiche des Lebens. Dazu zählen der Verlust von Kraft, die psychische Bewältigung der Krankheit, sowie die Einschnitte am gesellschaftlichen Leben. Viele erkrankte stellen sportliche Tätigkeiten zunächst ein, um sich auf das Gesundwerden zu konzentrieren. Andere wiederum versuchen, solang es die Gesundheit zulässt, sportlich aktiv zu sein.

Sport verbessert nachweislich die verschiedenen Bereiche. Dabei gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten an denen betroffene teilnehmen können. Zum einen besteht, je nach Einschränkung, die Möglichkeit bereits bekannte Sportarten weiter zu betreiben, sowie neue gesundheitsorientierte Angebote wahrzunehmen.
Ein spezielles Beispiel dafür ist der (Reha-)Sport in der Krebsnachsorge. Dieser wird von spezialisierten Übungsleitern durchgeführt und von Krankenkassen finanziell übernommen. Durch die Kombination aus Bewegung, Entspannung und Gesprächen kann die Gesundheit und somit auch das Wohlbefinden gesteigert werden.

Auch Angehörige werden durch die Krankheit beeinflusst. Die Gedanken ranken sich um Pflege, Unterstützung und die Zukunft. Dabei kann Sport hierbei ebenso entspannend, auslastend oder einfach ablenkend wirken. Dabei steht nicht der Leistungserfolg oder der Aufbau von Muskulatur im Vordergrund, sondern die Entlastung vom Alltag.

Beim zweiten Bremer Aktionstag stellen die mitmachenden Vereine ihre Angebote in ihren Räumlichkeiten vor. Diese umfassen gesundheitsorientierte, allgemeine, aber auch die speziellen Rehasportangebote. Schauen Sie doch einfach bei einem der teilnehmenden Vereine am 23.04.2016 vorbei und schnuppern in die Angebote!

Informationen zu den einzelnen Programme der Vereine werden hier veröffentlicht!


Weitere Informationen und Aktuelles aus dem Sport in der Krebsnachsorge gibt unter Sport und Krebs und Rehabilitationssport.